FDP in Hemer

Ortsverband und Fraktion

HEMER (08.09.2020)

Letzte Ratssitzung der Amtszeit 2014 bis 2020

Wir haben in den sechs Jahren auch viele Veränderungen bei Entscheidungsträgern und Funktionen gehabt.

Ich möchte hier ausdrücklich noch einmal an Guido Forsting erinnern, der zu Beginn der Ratsperiode Erster Beigeordneter war und ein Jahr später überraschend verstarb. Das war für die Stadt und seine Familie ein unersetzlicher Verlust. Obwohl er nur fünf Jahre in Hemer war, hat er dennoch Spuren hinterlassen und wird in dankbarer Erinnerung bleiben.

Für seinen Nachfolger Bernd Schulte war Hemer letztendlich ein Zwischenspiel, aber verwaltungsintern hat er vieles bewirkt, zusammen gehalten und strukturiert.

Aktuell endet die Ratsperiode mit dem Ersten Beigeordneten Christian Schweitzer; wahrscheinlich fängt sie dann mit einem Bürgermeister Christian Schweitzer an.

Wo wir gerade beim Bürgermeister sind. Ja, auch dort hatten wir einen Wechsel. Uns alle hatte 2015 überrascht, dass es Michael Esken, der noch 2014 triumphal in seinem Amt vom Wähler bestätigt worden war, als Bürgermeister in seine Verler Heimat zog. Michael Esken hat in seinen Jahren als Bürgermeister Hemer so stark geprägt und nach vorn gebracht wie keiner in den vergangenen Jahrzehnten. Dafür gebührt ihm ein Ehrenplatz in der Geschichte Hemers.

Genauso überraschend wie der Weggang von Michael Esken war auch die Wahl von Michael Heilmann im Jahre 2016 und 2019 seine Entscheidung, nicht wieder anzutreten. Ja Michael, es war zwischen uns als Rat und dir als Bürgermeister in Sachthemen nicht immer ganz spannungsfrei, aber auch das gehört zur Politik und zu den unterschiedlichen Rollen. Wir wünschen Dir für Deine kommenden Projekte natürlich viel Erfolg.

Bei ganz vielen Entscheidungen im Rat und den Ausschüssen haben wir einstimmige Ergebnisse gehabt. Das ist gut so. Vieles ist Tagesgeschäft, vieles wird von allen mitgetragen. Wir haben keine Opposition um der Oppositionswillen gehabt. Und das ist gut so. Hoffentlich bleibt das so.

Aber es gab auch Themen und Entscheidungen, bei denen wir nicht einer Meinung waren und intensiv diskutiert haben. Und das ist auch gut so. Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen und Ansichten. Wären die bei uns allen gleich, bräuchten wir keine unterschiedlichen Parteien oder Gremien, wie dieser Rat hier.

Wichtig ist dabei immer, der Respekt vor der Meinung des anderen und das Akzeptieren des Abstimmungsergebnisses. Demokratie ist dabei kein Verfahren zur Wahrheitsfindung, sondern ein Verfahren zur Entscheidungsfindung.

Das Miteinander im Rat und den Ausschüssen war eigentlich fast immer gut und der Umgang untereinander vertrauensvoll. Danke deshalb für die gute Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass ich selber in alle den Diskussionen nicht über das Ziel hinaus geschossen bin.

In den vergangenen sechs Jahre hat sich Hemer durchaus positiv entwickelt: z. B. umfangreiche Investitionen in die Schulgebäude und Sportstätten, deutlich höhere Investitionen in Straßen und Infrastruktur, eine gute Entwicklung am KulturQuartier mit Musikschule und Bücherei, einen Sauerlandpark mit über 200.000 Besuchern, einer dynamischen Wirtschaft vor Ort. Es ist für den Rat ein Erfolg, dass dies ohne Erhöhung von Steuern erfolgen konnte, obwohl der Verwaltungschef genau das wollte.

Vieles davon wird uns weiter begleiten, aber auch Neues hinzukommen. Zentrale Bedeutung für die kommenden fünf Jahre wird besonders die Attraktivierung der Innenstadt haben. Das Regionaleprojekt „Stadtmitte 4.0“ nimmt dabei eine Schlüsselstellung ein. Dies kann ein neues, zentrales Identifikationsprojekt für die Menschen in Hemer werden. Zehn Jahre nach der Landesgartenschau ist so etwas dringend erforderlich.

Ich möchte heute den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadt Hemer den Dank der FDP für ihren Einsatz und die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre aussprechen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Politik und Verwaltung bisweilen eine andere Perspektive und Herangehensweise haben. Aber in der Zielsetzung, für die Bürgerinnen und Bürger von Hemer Dienst zu tun, sind wir gleich.

Politik ist immer auch eine Teamleistung. Deshalb gilt mein ganz besonderer Dank meinen FDP-Mitstreitern. Besonders muss ich hier Andrea Lipproß hervorheben, mit der ich seit 21 Jahren die „Achse der FDP in Hemer“ bilde. Aber auch die zahlreichen sachkundigen Bürger und Bürgerinnen, die sich ehrenamtlich mit viel Zeit und Herzblut für ihre Heimatstadt eingebracht haben, sind für die Arbeit der Fraktion unverzichtbar. Kommunalpolitik macht man nicht für Geld, sondern weil einem die Stadt und die Menschen wichtig sind.

Uns trennen im Rat sicherlich oft Meinungen, Einschätzungen und Haltungen, uns eint aber der Wille, für unsere Heimatstadt Hemer das Beste zu erreichen. Und das wird – da bin ich mir sicher – auch in der kommenden Ratsperiode der Fall sein.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und GLÜCK AUF!"


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