FDP in Hemer

Ortsverband und Fraktion

Presse vom 14.01.2011:

IKZ-Artikel v. 14.01.2010: "Neue Diskussion über Stadtbücherei"

Die Zeiten, in den Kunden an der Bücherei vor verschlossenen Türen stehen, mehren sich. Jetzt hat die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass die Bücherei aus krankheitsbedingten Gründen bis Ende Februar donnerstags komplett geschlossen hat. So hat die beliebte städtische Einrichtung nur noch 20,5 Stunden in der Woche geöffnet. Das ist nicht nur den Kunden, sondern auch der Politik ein Dorn im Auge.Die FDP reagiert und hat einen Antrag an Bürgermeister Michael Esken gestellt. Wie ist die Personalsituation in der Bücherei, welche Personalkapazität wird benötigt, um einen Minimalbetrieb - nur Ausleihe und Rückgabe - aufrecht zu erhalten, wer entscheidet konkret, ob die Bücherei an regulären Öffnungstagen geschlossen bleibt, an wie vielen regulären Öffnungstagen war die Bücherei seit Januar 2010 geschlossen? Was waren die Gründe, und welche Jahresöffnungsstunden errechnen sich für 2010? Welche strategischen Überlegungen (räumliche Situation, inhaltliche Ausrichtung) für die Zukunft der Stadtbücherei werden angestellt?

Auch im vergangenen Jahr ist es schon mehrmals zu personalbedingten Schließungen in der Bücherei gekommen. Diesen Zustand hält die FDP für absolut unvertretbar. Sie möchte diese Thematik intensiv erläutert und im Kulturausschuss beraten haben. Dabei sollte geprüft werden, ob nicht ein Minimalbetrieb nur zur Ausleihe und Rückgabe aufrecht erhalten werden kann oder ob bestimmte Verwaltungsaufgaben nicht (zumindest zeitweise) anders wahrgenommen werden können. „Eine Einrichtung, die dauerhaft unsichere und geringe Öffnungszeiten habe, werde schnell erheblich an Zuspruch und Attraktivität verlieren und laufe damit in der gegenwärtigen Struktur Gefahr, sich selbst mittelfristig überflüssig zu machen“, so die Liberalen.

Die FDP-Fraktion hat in den Beratungen zum Haushalt 2010 im Kulturausschuss gefordert, dass die Politik ihrer Aufgabe nachkommen und Ziele formulieren möge. Das habe der Ausschuss ausdrücklich nicht getan, nicht einmal eine Befassung mit der Frage der Öffnungszeiten kam zustande, so dass diese dann von der Verwaltung reduziert wurden, so die FDP.

Aus Sicht der Hemeraner Liberalen sei eine grundsätzliche Diskussion über die strategische Ausrichtung, Ausstattung und den Standort der Bücherei dringend erforderlich, wie auch im Kommunalwahlprogramm 2009 gefordert. Seit weit über zehn Jahren sei bekannt, dass es aus fachlicher und baulicher Sicht (Barrierefreiheit) Handlungsbedarf gebe. Geschehen sei hier bisher nichts, weil man immer eine baldige Lösung in Aussicht gestellt habe. Deshalb hält die FDP es für nötig, weiterhin zu prüfen, ob nicht eine Verlagerung der Bücherei auf das Landesgartenschaugelände in das KulturQuartier Vorteile bringen würde.

Es bleibe zu wünschen, dass Kultur und kulturelle Bildung in Hemer eine ähnlich große Lobby wie der Sport hätten, heißt es seitens der FDP. Obwohl es sich bei beiden um freiwillige Leistungen handle, seien durch die Stadt Hemer in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel für den Sport ausgegeben worden. Das sei sicherlich auch nicht falsch, doch gehöre zu den weichen Standortfaktoren, die Hemer (auch für neue Einwohner) attraktiv machen sollen, auch ein nachhaltiges kulturelles Angebot – auch nach der Landesgartenschau.
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